Café Karussell

im Switchboard

Das Café ist ein Stadtteiltreff für Männer liebende Männer der Generation 50plus. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Projekt des Frankfurter Verbandes mit der AG 36, dem schwulen Zentrum der Aids-Hilfe Frankfurt, in Kooperation mit der Gruppe 40plus „Schwules Forum Frankfurt".

 

Mit seinem Angebot bietet das Café einen Raum, in dem sich ältere schwule Männer untereinander sowie mit ihren Freunden und Bekannten ohne Angst vor Zurückweisung treffen können.

 

Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 14:30 bis 18:00 Uhr Programm mit Kaffee und Kuchen.

Ab ca. 15:30 Uhr Thema mit Diskussion, wie immer im Switchboard der AIDS-Hilfe Frankfurt,

Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main:

 

Das Café Karussell ist ein offener Stadtteiltreff mit einem vielseitigen/wechselnden Themen- und Programmangebot.

 

Informationen und hilfreiche Tipps:

  • Wie will ich mein Alter gestalten?
  • Welche Vorsorgeregelungen sollte ich treffen?
  • Wie finde ich Freunde und einen Partner?
  • Sexualität im Alter

 

Kulturelle Angebote:

  • Gesellige Runden mit Musik
  • Lesungen & Fortsetzungskrimis
  • Schlagerparade der 60er und 70er Jahre
  • Selbstporträts & Biografisches
  • Travestie

 

Achtung: Neue Öffnungszeiten: jetzt schon ab 14:30 Uhr geöffnet!

Peter Gehweiler

 

Hansaallee 150

60320 Frankfurt am Main

Telefon: 069 299807-9128

E-mail: peter.gehweiler@frankfurter-verband.de

Kontakt

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Aktuelle Termine

Das Motto des Monats Oktober lautet:

"Flughafen und Buchmesse – Tore zur Welt"

 

24.10.2017: "SQL – Schwules Quartett Literatur"

Die Buchmesse 2017 ist auch dieses Jahr wieder für das "Schwule Quartett Literatur" Anlass, vier Bücher vorzustellen, die die vier Mitglieder interessant finden. Es sind bis auf ein Buch keine Neuerscheinungen, sondern reichen mit "Corydon" von André Gide (Frankreich 1924), vorgestellt von Hubert Kusch, und den "Tagebüchern 1926-1934" des Zeit seines Lebens in Paris lebenden Amerikaners, Julien Green, einem Freund André Gides, vorgestellt von Michael Holy, in die Zeit vor dem 2. Weltkrieg zurück. Die zwei anderen Bücher sind nach dieser historischen Zäsur erschienen und können als sehr unterschiedliche Aufarbeitung des deutschen Faschismus gelesen werden: "Katz und Maus" von Günter Grass (1961), vorgestellt von Gerhard Müller, und als einzige Neuerscheinung "Und dazwischen nichts" von Mathieu Riboulet (deutsch 2017), vorgestellt von Jannis Plastargias, einer sehr subjektiven schwulen Geschichtsschreibung über den linken Terror der 1970er und 1980er Jahre. Wie im letzten Jahr verspricht die Auswahl der Bücher spannende Diskussionen.

 

 

Das Motto des Monats November lautet:

"Vergleichende Trauerarbeit"

 

07.11.2017: "Trauern in Griechenland"

Dimitri Panagiotou stammt aus der Gegend um Thessaloniki und lebt seit über 50 Jahren als schwuler Mann in Deutschland. Anfangs noch versteckt, dann immer offener und selbstbewusster. Er hat fast immer in Partnerschaften gelebt, und drei Lebensgefährten und Ehemänner an den Tod verloren. Die Art, wie in Deutschland mit den Verstorbenen umgegangen wird, hat ihn immer wieder irritiert. In Griechenland wird tagelang getrauert, niemand schämt sich seiner Tränen. Alle Verwandten, Nachbarn und Freunde sind im Haus, es ist laut, es wird gemeinsam gegessen und über den Toten gesprochen. Trauer, Ärger, Humor und Freude am eigenen Leben mischen sich zu einer mediteranen "Trauerkultur", von der Dimitri uns berichten und sie mit seinen persönlichen Erfahrungen in Deutschland vergleichen wird. Wie immer sind die Gäste eingeladen mit zu diskutieren.

 

21.11.17:  "Trauern in Deutschland"

Der Tod kommt immer ungelegen. Und wenn er dann einen von uns geholt hat, ist guter Rat für die Beerdigung im wahrsten Sinne des Wortes "teuer". Jedenfalls kommt es uns so vor. Für Hochzeiten sind manche bereit tausende Euro auszugeben. Beerdigungen aber, die letzten Liebes- und Ehrbezeugungen gegenüber dem Verstorbenen, sollen möglichst wenig kosten, und schnell vorbei sein. In dieser in Deutschland weit verbreiteten Haltung drückt sich unsere Tabuisierung, ja Verachtung des Todes aus. Viele delegieren die "Trauerarbeit" an Beerdigungsinstitute, die dann auch versprechen: "Wir erledigen alle Formalitäten für sie". Ein schwuler Beerdigungsunternehmer, der einen anderen Anspruch hat, wird zu Gast im "Cafe Karussell" sein. Er möchte den Angehörigen und Lebensgefährten von Verstorbenen " im Trauerfall und in der Zeit der Abschiednahme zur Seite stehen".  Wie er das schafft und ob das immer gelingt, wird er uns in einem Gespräch zu vermitteln versuchen. Ebenso wird er über ganz praktische Fragen im Zusammenhang mit Beerdigungen sprechen.

 

 

Außerdem:

Jeden Dienstag in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr bietet ein qualifizierter Berater der AG36 – Schwules Zentrum – telefonische (069) 295959 und persönliche Beratung für homosexuelle Männer 60 plus in der Alten Gasse 36 an.

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