Café Karussell

im Switchboard

Das Café ist ein Stadtteiltreff für Männer liebende Männer der Generation 50plus. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Projekt des Frankfurter Verbandes mit der AG 36, dem schwulen Zentrum der Aids-Hilfe Frankfurt, in Kooperation mit der Gruppe 40plus „Schwules Forum Frankfurt".

 

Mit seinem Angebot bietet das Café einen Raum, in dem sich ältere schwule Männer untereinander sowie mit ihren Freunden und Bekannten ohne Angst vor Zurückweisung treffen können.

 

Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 14:30 bis 18:00 Uhr Programm mit Kaffee und Kuchen.

Ab ca. 15:30 Uhr Thema mit Diskussion, wie immer im Switchboard der AIDS-Hilfe Frankfurt,

Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main:

 

Das Café Karussell ist ein offener Stadtteiltreff mit einem vielseitigen/wechselnden Themen- und Programmangebot.

 

Informationen und hilfreiche Tipps:

  • Wie will ich mein Alter gestalten?
  • Welche Vorsorgeregelungen sollte ich treffen?
  • Wie finde ich Freunde und einen Partner?
  • Sexualität im Alter

 

Kulturelle Angebote:

  • Gesellige Runden mit Musik
  • Lesungen & Fortsetzungskrimis
  • Schlagerparade der 60er und 70er Jahre
  • Selbstporträts & Biografisches
  • Travestie

 

Achtung: Neue Öffnungszeiten: jetzt schon ab 14:30 Uhr geöffnet!

Achtung:

Der 03.10. entfällt

wegen Feiertag. Dafür

findet das 1. "Cafe

Karussell" im Oktober

am 10.01. statt.

Peter Gehweiler

 

Hansaallee 150

60320 Frankfurt am Main

Telefon: 069 299807-9128

E-mail: peter.gehweiler@frankfurter-verband.de

Kontakt

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Aktuelle Termine

Das Motto des Monats September lautet:

"Geheime Lüste – nur in Offenbach?"

 

19.09.2017: ""Grande Opera" Offenbach zu Gast im Karussell"

Der Gastraum der "Grande Opera" in Offenbach ist gut gefüllt mit Männern und Frauen jeden Alters, teils in Fetischkleidung, teils (halb-)nackt, teils in festlichem Zylinder und Anzug. Man sieht auch einige schwule Paare. Der DJ im zarten Alter von über 60 legt Andre Hellers Song mit dem Refrain auf: "Denn ich will, ja ich will, ja ich will, das es das alles gibt, was es gibt".  Ich war so überrascht davon, wie gelöst die meist heterosexuellen Besucher ihre Fetischwünsche zeigten, dass ich spontan Jean Christophe Uhl, den Macher und Besitzer der "Grande Opera" fragte, ob er nicht darüber im "Cafe Karussell" berichten wolle. Er sagte ebenso spontan zu. Es wird ein interessantes Gespräch über diese Cross-Over-Location werden.

 

 

Das Motto des Monats Oktober lautet:

"Flughafen und Buchmesse – Tore zur Welt"

 

10.10.2017: "Flughafen Frankfurt – Geschichte, Bedeutung, Architekturkritik"

Seit fast einem Jahrhundert besitzt Frankfurt einen Verkehrsflughafen, der sich von kleinsten Anfängen zu einem der größten Flughäfen der Welt entwickelte. Er bildet eine eigene, beachtlich große aber auch seltsame Stadt, in der – abgesehen von Hotelgästen – niemand wohnt, aber mehr als 80.000 Menschen arbeiten. Seine schiere Größe sorgt in der Region für permanente Konflikte wegen des stetig wachsenden Flächenbedarfs; die Lärmbelastung durch startende und landende Flugzeuge ist seit langem ein drückendes Problem. Einige Bauten – die wir alle kennen, weil jeder hier schon einmal abgeflogen ist – sind von herausragender Qualität, von den meisten lässt sich das jedoch nicht sagen. Dr.-Ing, Wolfgang Voigt, bis vor kurzem stellvertretender Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM), wird in einem Vortrag die Entwicklung des Frankfurter Flughafens nachzeichnen und dabei die widersprüchlichen Aspekte nicht auslassen.

 

24.10.2017: "SQL – Schwules Quartett Literatur"

Die Buchmesse 2017 ist auch dieses Jahr wieder für das "Schwule Quartett Literatur" Anlass, vier Bücher vorzustellen, die die vier Mitglieder interessant finden. Es sind bis auf ein Buch keine Neuerscheinungen, sondern reichen mit "Corydon" von André Gide (Frankreich 1924), vorgestellt von Hubert Kusch, und den "Tagebüchern 1926-1934" des Zeit seines Lebens in Paris lebenden Amerikaners, Julien Green, einem Freund André Gides, vorgestellt von Michael Holy, in die Zeit vor dem 2. Weltkrieg zurück. Die zwei anderen Bücher sind nach dieser historischen Zäsur erschienen und können als sehr unterschiedliche Aufarbeitung des deutschen Faschismus gelesen werden: "Katz und Maus" von Günter Grass (1961), vorgestellt von Gerhard Müller, und als einzige Neuerscheinung "Und dazwischen nichts" von Mathieu Riboulet (deutsch 2017), vorgestellt von Jannis Plastargias, einer sehr subjektiven schwulen Geschichtsschreibung über den linken Terror der 1970er und 1980er Jahre. Wie im letzten Jahr verspricht die Auswahl der Bücher spannende Diskussionen.

 

 

Außerdem:

Jeden Dienstag in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr bietet ein qualifizierter Berater der AG36 – Schwules Zentrum – telefonische (069) 295959 und persönliche Beratung für homosexuelle Männer 60 plus in der Alten Gasse 36 an.

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