Café Karussell

im Switchboard

Das Café ist ein Stadtteiltreff für Männer liebende Männer der Generation 50plus. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Projekt des Frankfurter Verbandes mit der AG 36, dem schwulen Zentrum der Aids-Hilfe Frankfurt, in Kooperation mit der Gruppe 40plus „Schwules Forum Frankfurt".

 

Mit seinem Angebot bietet das Café einen Raum, in dem sich ältere schwule Männer untereinander sowie mit ihren Freunden und Bekannten ohne Angst vor Zurückweisung treffen können.

 

Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 14:30 bis 18:00 Uhr Programm mit Kaffee und Kuchen.

Ab ca. 15:30 Uhr Thema mit Diskussion, wie immer im Switchboard der AIDS-Hilfe Frankfurt,

Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main:

 

Das Café Karussell ist ein offener Stadtteiltreff mit einem vielseitigen/wechselnden Themen- und Programmangebot.

 

Informationen und hilfreiche Tipps:

  • Wie will ich mein Alter gestalten?
  • Welche Vorsorgeregelungen sollte ich treffen?
  • Wie finde ich Freunde und einen Partner?
  • Sexualität im Alter

 

Kulturelle Angebote:

  • Gesellige Runden mit Musik
  • Lesungen & Fortsetzungskrimis
  • Schlagerparade der 60er und 70er Jahre
  • Selbstporträts & Biografisches
  • Travestie

 

Achtung: Neue Öffnungszeiten: jetzt schon ab 14:30 Uhr geöffnet!

Peter Gehweiler

 

Hansaallee 150

60320 Frankfurt am Main

Telefon: 069 299807-2353

E-mail: peter.gehweiler@frankfurter-verband.de

Kontakt

Aktuelle Termine

Das Motto des Monats August lautet:

"Weite Reisen"

 

Nach so vielen ernsten Themen möchte ich euch – passend zum Sommer – für das Monatsprogramm des "Café Karussell", dem offenen Treff für schwule Männer ab 60 Jahre und ihre Freunde, im August 2018 Reiseländer präsentieren.

 

21.08.2018: Mexiko – Land der Toten?

Mit Mexiko verbinden wir in den letzten Jahren hauptsächlich Kämpfe zwischen Drogenkartellen und Morde durch kriminelle Banden. Aber Mexiko ist unendlich viel mehr: Das Land ist seit 1821 unabhängig. 1910 beendete der indigene Benito Juarez die lange Diktatur des autoritär regierenden Porfirio Díaz durch eine nationale Revolution. Mexikos entwickelte in der Folge ein "überbetontes Nationalbewusstsein" (Die Zeit, 29.1.1971), repräsentiert in der PRI, der „Partei der institutionalisierten Revolution“, die allerdings spätestens seit den Wahlen 2000 das Vertrauen der Bevölkerung verspielt hatte. Die mexikanische Kultur ist geprägt durch den Rückgriff auf präkolumbianische Traditionen, auch um die Kolonisierung durch die Spanier zu relativieren, was uns die Kultur allerdings auch fremd macht: Die Sonnenpyramide und die Mondpyramide von Teotihuacan lösen Erinnerungen an die Menschenopfer der Azteken aus. Gleichzeitig gibt es traumhafte Strände, den Karneval von Veracruz, den "Día de los Muertos", das Totenfest, an dem mit Humor der Vorfahren gedacht wird Kann man als Europäer dieses Land überhaupt verstehen? Javier Legoretta (angefragt) wird uns sein Heimatland mit Leidenschaft näher bringen. Zum besseren Verständnis des Landes gibt es Cocktails mit Mezcal, dem berühmten Agavenschnaps.

 

 

Das Motto des Monats September lautet:

"Familie"

 

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, aber unbeirrt treffen wir uns weiter zweimal im Monat im "Café Karussell", dem offenen Treff für schwule Männer ab 60 Jahre und ihre Freunde. Aber auch Jüngere Schwule sind übrigens herzlich willkommen.

 

04.09.2018: Rosa von Praunheim "Meine Mütter"

Dies ist wahrscheinlich der persönlichste Film von Holger Mischwitzky, wie "Rosa von Praunheim" bürgerlich heißt, und einer seiner besten. Auf seiner Homepage schreibt der Regisseur dazu: "Die Spurensuche nach meinen beiden Müttern in Riga ist meine persönliche Geschichte. Im Jahr 2003 verstarb meine Mutter. Zuerst wollte ich nicht nach meiner leiblichen Mutter forschen, da ich eine liebevolle Mutter hatte. Erst später erwachte meine Neugier." Rosa wuchs bei einer Pflegefamilie auf, was er aber erst viel später erfuhr. Begleitet von seiner Kamerafrau, Elfi Mikesch, die schon bei einem seiner ersten Filme "Leidenschaften" für die Bildgestaltung verantwortlich war, führt ihn seine Spurensuche u.a. ins Staatliche Archiv Lettlands nach Riga, seiner Geburtsstadt, und zu nostalgisch gestimmten Vereinigungen von ehemaligen Baltendeutschen. Er findet in Berlin schließlich seine echte Geburtsurkunde, die ihm bescheinigt, dass er 1942 im Zentralgefängnis von Riga geboren wurde. Doch wer war seine leibliche Mutter? Gerade weil Rosa nicht wusste, was bei seiner Suche herauskommen würde, berührt dieser Mut zur persönlichen Wahrheit und die Liebe zu seinen beiden Müttern jeden Zuschauer.

 

18.09.2018: Jo van Nelsen "Familienaufstellung"

Wie kommt ein deutschlandweit bekannter Schauspieler, Chansonsänger und Regisseur dazu, sich seit einigen Jahren als Coach im Rahmen des therapeutischen Konzepts "Familienaufstellung" zu betätigen? Anders als auf der Bühne geht es dabei nämlich nicht um "Rollenspiel", sondern um die Wiederherstellung von unbewussten Beziehungen zu wichtigen Personen in der Biografie eines Klienten. Die Methode wird meist in Gruppen praktiziert, wobei sich einige Teilnehmer zur Verfügung stellen, um demjenigen, der ein Problem aufstellt, als Stellvertreter z.b. für Familienmitglieder zu dienen, mit denen der Klient etwas zu klären hat. Erstaunlicherweise spüren die Stellvertreter Gefühle der vertretenen Personen, können Aussagen über Motivationen, Wünsche, Hoffnungen äußern, die im Realen oft verborgen geblieben sind, aber eine Dynamik in der Biografie des Klienten ausgelöst haben. Dies kann zu einer großen Entspannung des Klienten wie seines gesamten Familiensystems beitragen. Überdies können auch Probleme im Beruf, Krankheitssymptome, Paarprobleme etc. mittels der Methode angeschaut und ggf. gelöst werden. Jo van Nelsen, der seit 3 Jahren unter seinem Geburtsnamen Jochen Bickert eine Familienaufstellungsgruppe im Switchboard monatlich anbietet,  wird eine kurze Einführung in die Theorie und Technik der "Familienaufstellung" geben und bei Interesse auch einen Praxisteil anbieten.

 

 

Außerdem:

Jeden Dienstag in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr bietet ein qualifizierter Berater der AG36 – Schwules Zentrum – telefonische (069) 295959 und persönliche Beratung für homosexuelle Männer 60 plus in der Alten Gasse 36 an.

Diese Internetseite nutzt Cookies, um die Inhalte stets für Sie zu optimieren. Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie deren Verwendung zu. Mehr Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. OK