Zusammenkommen

und gemeinsam gestalten

Die Idealvorstellung vom Leben im Alter bedeutet für viele Menschen, im vertrauten Wohnumfeld bei hoher Lebensqualität selbstbestimmt zu leben – auch bei einsetzendem Unterstützungs- und Pflegebedarf. Dazu muss das Quartier alters- und generationengerecht gestaltet sein. Neben bedarfsgerechten Wohnungs- und Nahversorgungsangeboten sind eine adäquate Infrastruktur sowie wohnortnahe Beratungsangebote, Möglichkeiten zur Tagesgestaltung und eine wertschätzende und engagierte Nachbarschaft notwendig.

 

Hier setzen die Angebote des Frankfurter Verbandes an. In unseren wohnortnahen Einrichtungen können sich die Bewohner des Stadtteils für ihr Quartier aktiv engagieren und einbringen. Denn die Bewohner kennen ihr Quartier, sie wissen, welche Stärken und welche Schwächen ihren Stadtteil kennzeichnen, sie sind die Experten für ihr Lebensumfeld. Wir möchten uns gemeinsam mit Ihnen für eine Verbesserung des Miteinanders in der unmittelbaren Nachbarschaft und im Quartier einsetzen.

 

Neben der Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Lebensqualität im Viertel einzusetzen, sind unsere Einrichtungen Orte, an denen Begegnungen, Kultur, Bildung, Gesundheit, Bewegung und Geselligkeit im Mittelpunkt stehen. In ganz Frankfurt bieten wir mit unseren Begegnungs- und Servicezentren, unseren Begegnungszentren, Stadtteiltreffs und Aktivclubs die Möglichkeit, sich zu begegnen, neue Kontakte zu knüpfen und in Gruppen gemeinsamen Interessen nachzugehen und sich zu engagieren.

 

Dabei verstehen wir uns in erster Linie als Impulsgeber. Wir möchten Sie einladen, die Angebote aktiv mitzugestalten. Bringen Sie Ihre Ideen für Ihr Quartier ein und wir schauen gemeinsam, wie man sie umsetzen kann. Sie können sich auch in bestehenden Angeboten ehrenamtlich engagieren. Nur gemeinsam können wir jedes Quartier so lebenswert gestalten, wie es sich seine Bewohner wünschen.

Wir im Quartier

Wir verstehen uns als Teil des Quartiers und folgende 10 Punkte sind uns bei der Arbeit vor Ort besonders wichtig:

 

  1. „Quartier” beschreibt den öffentlichen Raum, der vor der Wohnungstür beginnt und in dem das soziale Leben und unsere regelmäßigen Aktivitäten stattfinden. Der Begriff umfasst das soziale Wohnumfeld, seine Nachbarschaften und die Infrastruktur.

  2. Unsere offenen Einrichtungen im Frankfurter Verband e.V. sind wohnortnahe Räume der Begegnung. Hier bietet sich viel Raum für Geselligkeit, Kultur, Bildung, Gesundheit und Bewegung, aber auch zur aktiven Beteiligung für eine gute Lebensqualität im Quartier.

  3. In den offenen Seniorendiensten verstehen wir uns in erster Linie als Impulsgeber und Motivatoren. Wir legen großen Wert auf die Mitgestaltung, das Engagement und die Selbstorganisation unserer Zielgruppen.

  4. Wir verstehen uns als „Vernetzer” sowohl im zwischenmenschlichen als auch im institutionellen Kontext.

  5. Besonders der Dialog und das Miteinander der Generationen und der Kulturen liegen uns diesbezüglich am Herzen.

  6. Grundlegendes Ziel der Quartiersarbeit ist es, den Bewohnern des Quartiers zu ermöglichen, ihr Leben eigenständig und nach ihren individuellen Bedürfnissen selbstbestimmt zu führen.

  7. In Kooperationen mit unterschiedlichen Akteuren im jeweiligen Quartier soll ein breiteres und adäquates Spektrum an Angeboten für die Quartiersbewohner aller Altersgruppen etabliert werden.

  8. Vorrangiges Ziel unserer Arbeit ist es, Strukturen zu schaffen und zu unterstützen, die ein selbstbestimmtes und würdevolles Altern ermöglichen.

  9. Gewachsene soziale Bezüge sowie private und institutionelle Netzwerke im Quartier bieten uns die Chance, soziale Dienstleistungen besser in den Alltag älterer Menschen einzubinden und soziales Engagement im Umfeld auch generationenübergreifend zu fördern.

  10. Gemeinsam können wir unsere Ideen eines alters- und generationengerechten Quartiers umsetzen, in dem es sich gut und gern leben lässt.

Tag der offenen Tür 2018

Im letzten Jahr feierte der Frankfurter Verband sein 100-jähriges Bestehen, u. a. auch mit einem Tag der offenen Tür – Sie erinnern sich?

 

100 Jahre Frankfurter Verband e. V. – 100 Jahre im Quartier, so unser Motto zu diesem besonderen Tag.

 

Denn die Einrichtungen des Frankfurter Verbandes e.V. sind im Quartier und in den Begegnungszentren wird die Quartiersarbeit besonders in den Mittelpunkt gestellt. In Zeiten der Individualisierung und Vereinzelung gewinnt das vertraute Wohnumfeld für Menschen, insbesondere für die Älteren, eine immer größere Bedeutung. Deshalb engagieren sich die Begegnungszentren des Verbandes für eine Verbesserung des Zusammenlebens und der Kommunikation im nahen Wohnumfeld. Dabei sind wir auf die Unterstützung und das Engagement der Quartiersbewohner angewiesen.

 

Und dieses erfolgte auch in großem Umfang!

Vielen Dank für die vielen Besuche und Anregungen am Tag der offenen Tür. Es wurden Ideen mitgeteilt, Neugierden geweckt und Teilnehmer für die Quartiersbegehungen geworben.

 

Die in den Wochen nach dem Tag der offenen Tür durchgeführten Begehungen waren unterschiedlich stark besucht, ob durch Bewohner des Quartiers, Vertreter von Verbänden oder der Kommunalpolitik. Aber überall wurden Erkenntnisse und andere Sichtweisen gewonnen, die für das Leben im Quartier nützlich sind. Auch hier ein Dankeschön für die Beteiligung.

 

Und im Quartier geht es nun weiter. Die nächste Veranstaltung soll im August oder September 2019 sein. Hier werden Sie gefragt, was ist los im Quartier, was fehlt und was hätten Sie gerne?

 

Achten Sie auf die Terminhinweise in den Monatsprogrammen oder dem nächsten Begegnungszentrum. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und machen Sie mit!

 

 

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